Donnerstag, 6. Februar 2014

Irland 2014 raue See, rauer Whiskey, rauer Tabak?

Hallo Ihr Lieben,
zurück von einer Woche Urlaub auf der Halbinsel Dingle in Irland und ich hab Lust mal wieder was hier im Blog zu schreiben. Zugegeben, das war in letzter Zeit eher nicht der Fall. Das liegt zum einen daran, das ich eigentlich mal ein paar Youtube-Vids drehen wollte und zum anderen auch an der Arbeit, die daheim auf mich wartet.
Ich hoffe ihr verzeiht mir.

Ich mag jetzt hier keinen Reisebericht veröffentlichen, sondern will nur ein paar wenige Eindrücke schildern.
Ja die See war rau und laut Maura, unsere Vermieterin waren dass die schlimmsten Stürme der letzten 20 Jahre und so brach nicht nur die Wirtschaft weg (das ist wohl schon seit ein paar Jahren der Fall) sondern auch die Küste.

Whiskey
Ein gemütlicher Abend sollt es werden und so zog es uns in John Benny`s Pub, denn dort war Live Music trad. Irish Art angekündigt. Bevor es Musik gab schnell einen Blick in den Whiskey-Flyer und einen 8 Jahre alten Greenore aus dem Haus der Cooley Destillery geordert. Der ist übrigens aus Mais hergestellt und nicht aus gemälzter Gerste.
Sanft zur Nase stand da, ja ja und ich glaub das auch noch. Rüssel rein und uiuiuiuiui "das kann man trinken?" Man merkt mir gleich an, dass ist nicht meine Welt aber ich geb mir Mühe, versprochen. Also ganz vorsichtig einen kleinen Schluck in den Mund und erstmal durch die Zähne gezogen und im Mundraum wirbeln lassen. Stand da nicht mild? Egal da muß ich durch und langsam das erste Glas genossen. Danach gleich auch noch ein zweites Glas bestellt und das war schon besser oder das Erste wirkte jetzt. Welche Fruchtnoten der hatte oder gar andere Liebeleien, kann ich beim besten Willen nicht sagen. Vermutlich brauch man da ne Menge Durchhaltewillen damit ich das eines Tages schmecken kann.
Mehr zum Thema Irische Whiskey findet ihr hier.

Beer
Dazu sein Stout also ein dunkles Bier, das in diesem Fall aber mal ein wirklich lokales Bier war und zwar eines aus der Gegend und nicht aus Dublin. Leider habe ich den Namen vergessen. Ein paar Tage später, probierte ich noch ein Stout von Murphey und ein Crains Lager. Das letztere wird in Dingle gebraut, alle drei waren sehr lecker. Ich mag diese Biere aber auch wirklich gerne.

Music
Nicht zu vergessen das wir musikalische Unterhaltung hatten und zwar echt was Feines. Neben Eilis Kennedy, spielte an der Quetschkomode noch ihr Mann und Inhaber des Pubs, John Benny Moriarty  und an der Gitarre zupfte  Donogh Hennessy und da wir nur 4 - 8 Zuhörer waren wurde das eine echt feine Sache für uns. Wer hat schon so ein privates Konzert? Fast so als würde man daheim am Küchentisch sitzen.

Tabak
Was der Raven von DTM mit Irland verbindet? Erstmal eine längere Geschichte. Es war in einer dieser kleinen zwei Mann Pfeifenrunden auf dem Sofa in meiner Werkstatt im November. Da stand die Dose vor uns: The Raven von DTM.
Wer mich kennt weiß, dass sie mich ansprechen muß, sowohl die Dose als auch der Name, den ich habe meine Vorliebe für Raben, die mich schon mein ganzes Leben begleitet. Schon als 6 jähriger Bub hatte ich einen eigenen zahmen Raben, der dann leider totgeschossen wurde. Aber ich will nicht abschweifen.
In diesem Fall, mußte ich mir den Tabak nicht selber bestellen, da mein Freund Lars die selbe Idee hatte. Ja den wollte ich jetzt rauchen, den und keinen anderen. Rein in die Pfeife und angemacht und erstmal ganz überrascht geschaut, was war das für ein Geschmack? War das der Latakia? Mit zunehmenden Widerwillen rauchte ich die Pfeife zu Ende und irgendwie war mir auch etwas flau im Magen. Ich dachte zuerst das läge an den Unmengen, die wir an diesem Tag geraucht haben, lag es aber nicht. Es war der Raven wie ein zweiter Versuch am nächsten Tag klar stellte. Trotz alledem gab ich die Hoffnung nicht auf dass er mir zu einer anderen Zeit an einem anderen Ort evtl. doch schmecken könnte und so erkor ich mir Irland mit seinen Winterstürmen als erneutes Versuchsfeld aus.
Leider gab es weder am noch im Ferienhaus die Möglichkeit zu rauchen und auch die Pub´s sind da tabu, so blieb mir nur ein ausgedehnter Spaziergang. Das war leider bei den Wetterverhältnissen auch nicht so einfach. Aber es ergab sich dann doch. Gerade noch standen wir wie die Schafe am Strand mit dem Rücken zu Regen um es über uns ergehen zu lassen, da änderte sich wie in Irland üblich, schon wieder das Wetter. Wenn nicht jetzt wann dann, also los und Pfeife raus, The Raven rein und angemacht und das auch noch ohne Filter, denn die lagen in Deutschland. Und siehe da, jetzt wo der Wind uns trocken blies, ein Regenbogen sich zeigte und ich den Schatz in der Pfeife hatte, jetzt war der Tabak da wo er hingehört und jetzt schmeckte er mir auch. Wahrlich erinnerte und erinnert er mich noch, an die Steinkohlefeuer, die in so manchen Haus in Irland Wärme spenden und deren Rauch von den Winden in die Straßen gedrückt wurde. So war eben auch der Geschmack des Tabak´s.  Er wird sicher nicht mein Liebling, aber ganz sicher ein Begleiter bei schwierigen Wetterverhältnissen und er wird mich immer an diese schöne Zeit in Irland erinnern. Dann werde ich es vlt. auch mal wieder mit einem Irischen Whiskey versuchen, dazu ein Kilkenney Bier trinken und den weisen Irischer Musiker und Musikerinnen meine Aufmerksamkeit erweisen.

Danke DTM und Danke Irland

Donnerstag, 7. November 2013

Wer hat´s erfunden

Nein erfunden haben die Schweitzer es nicht. Aber die beherrschen es perfekt.

Alle paar Jahre wieder in Edinburgh/Scotland

Schauts Euch an:

Mittwoch, 6. November 2013

Ich fühle mich getrieben

Die Lieben, die mich kennen und ich meine damit in der fernen Welt der Realität, wissen ja wie ich ticke. Ihr da draussen, ihr wisst es nicht...
Nun, es gibt Zeiten und Anlässe die mich treiben und zwar nach vorne. Ich bin sicherlich nicht so leicht zu begeistern, wenn ich aber dann was habe, dass in mir Leben hervorruft, dann springe ich mit vollem Anlauf hinein.
Ich werde dann zum Jäger gleichzeitig zum Gejagten zum Erzähler und zum Zuhörer, zum Schreiber zum Leser. Unruhig in meinen Gedanken aber mit festem Schritt geht es vorwärts. Wahn ähnlich aber nicht dem Wahn verfallen Sicherlich beunruhigt dass zuweilen die Menschen um mich herum. Weswegen das Ansinnen dann laut wird ich würde alles andere vergessen oder zu viel Zeit und Geld investieren. Wie kann ich da widersprechen, sicher haben sie Recht aber verstehen sie mich auch? Nein, daran zweifele ich manchmal. Abwarten und abwarten was das Leben bringen mag ist nicht meine Sache, ich brauche solche Momente wo mich echte Begeisterung bereichert.

Eine solche Sache ist neuerdings das Pfeifenrauchen. Ja genau, gemeint ist das genussvolle und nicht die Sucht. Im Bezug auf Tabak und Alkohol habe ich kein Suchtverhalten und ich achte sehr darauf, dass es gar nicht soweit kommt. Das bedeutet, dass ich mir einige Regeln auferlegt habe. Die wichtigste ist: Ich geh nur dann Pfeife schmauchen, wenn ich Zeit und innere Ruhe dafür habe. Und dass sei meinen Lieben ins Gebetbuch geschrieben, ist faktisch nicht öfter wie ein.-zweimal, zumeist am Wochenende möglich. Eine Zeit, die ich sonst evtl. mit lesen oder auch mal vor der Verdummungsmaschine verbringen würde. Also keine Lebenszeit in der ich dann auch andere Dinge erledigen würde. Keine Sorge.

Zweiter Punkt ist, dass ich mich nicht wieder verlieren will, daher habe ich jetzt erst mal den Danpipe Katalog durchgearbeitet und dort einige Tabaksorten ausgesucht, die ich im Laufe der Zeit gerne probieren möchte. Das gilt auch für Pfeifen die ich noch erwerben möchte.
Diese Liste ist für jetzt fürs erste der rote Faden in diesem Hobby, an dem ich mich entlang hangeln möchte. Und da dieser Blog mir ja auch als Erinnerung dienen soll.
Werde ich die Liste der Tabake hier am Ende veröffentlichen.

Ich merke wie ich in diese Welt hineintreibe und wie groß meine Neugierde ist, die ich aber durch eigene Vorgaben in beherrschbare Bahnen lenken will. Ich freu mich drauf.

Ascanien No.1 "Soft & Unique"  (DTM)
MA "Privat Blend" Withe Blend (DTM)
MA "Privat Blend" Perfect Blend (DTM)
MA "Memories of Tuscany" (DTM) Hab ich schon!
The Raven (DTM) Ist bestellt! Ist da aber noch nicht probiert
Torben Dansk No. 16 "Sweet sixteen" (DTM)
Torben Dansk No. 17 "Pride ´n Joy" (DTM)
"Devil´s Holiday !(DTM) Hab ich schon! Besprechung
"Happiness" (DTM)
"Little Wren" (DTM)
" Hamborger Veermaster" (DTM) Ist bestellt! Ist da aber noch nicht probiert
"Seute Deern" (DTM)
Käpt´n Bramer´s "Rolling Home" (DTM)
Käpt´n Bramer´s "Windrose" (DTM)
"Coppenhagen Cavendish" (DTM)
"The Malthouse" (DTM)
MA "BiBo" (DTM) Ist bestellt! Ist da aber noch nicht probiert

Peter Rasmussen "Blue Label"
"Rose & Crown Easy Flake" Hatte ich schon!
Peterson´s "3P´s"
Mac Baren "Navy Flake" Hab ich schon

Nur die besseren Tabake aus der Schatzkiste
 Evtl. sollen da noch ein paar Hausmarken vom PipeHouse folgen, die Proben habe ich schon, aber noch nicht genossen.

Donnerstag, 31. Oktober 2013

Devil´s Holiday von DTM

Halloween, wann sollte ich sonst diesen Tabak besprechen?

Wie sagte Jogi mal in einem Video zu einem anderen Tabak, ein Hoch Hoch Hoch-Aromat. Das kam mir schon in den Sinn, als ich das Paket von Danpipe aufmachte. Durch den geschlossenen Karton strömten mir schon die diversen Düfte, aller gelieferten Tabake, in die Nase. Das wurde auch nicht anders als ich an den geschlossenen Dosen roch. Man was war ich gespannt.
Daheim sofort die Dose aufgemacht und huuuuuuu was war das denn? Was mir da aus der Dose entgegen strömte war so stark, dass ich diese erst mal von mir weghalten musste. Obgleich ich durch meine getriebene Neugierde immer wieder meine Nase an das Kraut ran führen wollte.
Leider hatte ich an dem Tag keine Zeit für eine entspannte Pfeife und dass änderte sich vorerst auch nicht, bis ich es kaum aushalten konnte. Also Dose auf, den Tabak in die Pfeife und dann, als wäre es mein erstes Mal, zog ich hastig und unkontrolliert, denn eigentlich hatte ich ja auch an diesem Tag keine Zeit. Die Quittung folgte, denn ich konnte nicht verstehen warum er so gut besprochen wurde.
Schnell war mir klar, dass lag wohl an mir. Also am Tag danach nochmal, selbe Ergebnis bei gleichbleibender Unruhe. Ne, verdammt so geht dass nicht. Ich packe den Tabak erst wieder an, wenn ich meine Ruhe habe und so geschah es dann auch bald. Erstmal den Riechkolben rein und...hey war da nicht die Rede von Waldbeeren? Was ich da roch war ganz klar getrockneter Pfirsich und hinter dem versteckte sich dann irgendwo noch etwas Walderdbeere und Kirsche. Egal, denn ich liebe getrocknete Pfirsiche, die ich auch öfter mal in meinen Gerichten mitkoche.
Siehe da, jetzt da der Tabak etwas trockener ist, lässt er sich auch leichter anbrennen. Jetzt ganz ruhig und gaaaaanz langsam und mit Bedacht weiter, nur nicht hektisch werden, ja jaaaa jetzt wird klar, das ist mein Tabak für den Herbst. Jetzt entfalten sich die Aromen und ich genieße Zug um Zug. Nun schmeckt es und so macht er mir große Freude. Ein, wie ich finde doch recht sanfter Tabak, wenn man ihm gibt was er braucht. Ruhe und Aufmerksamkeit. 
Von mir ein Daumen hoch, gut gemacht!


Auch als Neuling erlaube ich es mir eine Meinung zu haben, inwiefern meine zunehmende Erfahrung meine Meinung ändern wird, ist auch für mich eine spannende Geschichte. Ich versuche meine Sinne für Tabak zu schärfen in dem ich mir auch die vorhandenen Besprechungen anschaue oder erlese.

Wie erfahrender Pfeifenraucher diesen Tabak erlebten seht ihr hier:

Dienstag, 22. Oktober 2013

Schottlandreise 2010

 Der eine oder andere wird es noch nicht wissen oder eben doch, mein Lieblingsland ist Schottland. Jaja.
2010 waren meine Frau und ich wieder mal dort und was wir da und mit wem, erlebt haben, könnt ihr bei Sweyn nachlesen. Sweyn ist seitdem ein guter Freund und Reisegefährte ;-)

Übrigens, die noch fehlenden Berichte, werden jetzt langsam mal nachgereicht. Versprochen.
Aktualisiert: 01.11.13

Hier also zu Sweyn und seinen Berichten zur Schottlandfahrt 2010:

Tag 9
Tag 10 
Tag 11

Die Berichte werden jeweils in einem neuen Fenster/TAB geöffnet, vereinfacht die Navigation

Montag, 21. Oktober 2013

Vauen zu Gast im Pipe House in Koblenz



Nachdem ich mich die ganze Woche darauf gefreut habe war es endlich Freitag und ich hatte pünktlich Feierabend. Draußen wartete schon mein Freund Lars und ab nach Koblenz. Ein Vorteil meiner Pendlerei, es liegt auf dem Weg nach Hause also nicht mal ein Umweg.

Zugegeben ich war recht gut vorbereitet, hatte ich mir doch die Anfänger-Tipps vom Ralf (Ralle Grufti) angeschaut und mich durch den Onlineshop des Pipe House durch gearbeitet.

Gut es war klar es wird dem Anlass entsprechend eine Vauen-Pfeife, mein Budget habe ich diesmal auf 80€ begrenzt. Das waren dann die Ausgangsdaten, so dass ich mir ca. 14 Pfeifen raus suchte, die ich mir anschauen wollte.

Wie sollte ich nun vorgehen? Ich wollte ja auch evtl. Neuerungen bzw. Pfeifen sehen, die vlt. extra für diesen Tag mitgenommen wurden und die nicht im Shop zu sehen sind. Ich muss dann aber auch nicht alle Modelle über 100€ anschauen. So hab ich dann dem Mitarbeiter der Fa. Vauen (er möge mir verzeihen dass ich mir seinen Namen nicht merken konnte) erst mal meine Grenze von 80 € und meine relative Unerfahrenheit offenbart. Das lief dann ganz gut und auch die Mitarbeiterin des PipeHouses war behilflich. Erst als es ins Stocken kam, holte ich meine Liste raus, das half weiter und begeisterte die Beiden. So, dass ich dann am Ende ca. 5 Pfeifen vor mir liegen hatte. Wer hätte gedacht das Pfeife kaufen für Männer in etwa so ist, wie Schuhe kaufen für Frauen. Die Optik Pfeife-Mann spielt auch eine Rolle. Und zugegeben gerade die kleinen Modelle der New Yorker Linie passen nicht zu mir, da hatte der gute Mann recht, ich brauch einfach was größeres, dass liegt mir eh besser. Nach einigen Überlegungen habe ich mich dann für die Cumberland 1342 entschieden. Mehr darüber später, evtl. als Video.

Dann hatte ich noch die Gelegenheit mit dem Firmen Inhaber Herrn Alexander Eckert von Vauen zu sprechen. Ich kam nicht umhin ihm zu sagen, dass mir die Auenland-Serie nicht so gut gefällt, wie vormals die HdR Pfeifen. Darüber warum diese nicht mehr gebaut werden haben wir uns auch unterhalten. Ich erfuhr aber nicht neues. Zum Ende hin, fragte ich bei der Mitarbeiterin des Pipi House nach Proben der Hausmischungen und da ich mir vorab schon mal vier Sorten rausgesucht habe, wurden mir diese auch frisch abgepackt.

Eine Sache hatte ich allerdings verbockt, ich habe selber nicht die Pfeife auseinander gebaut. So merkte ich erst später im Café, wie schwer der Zapfen sich löste. Na gut, also wieder ins Pipe House und hin zum Vauen-Inhaber Herrn Alexander Eckert. Der schaute rechts verdutzt als ich ihm sagte, dass sich einer von uns beiden gleich blamiert. Er nahm es sportlich und merkte rasch was ich meinte. Der Hausherr Herr Jürgen Wilde nahm sich des Problems an und ging mit Graphit an die Sache ran. Ja ich hab Ralf´s Hinweis noch im Ohr aber da nichts knirschte oder knackte, nahm ich es erstmal so hin und Herr Wilde war mir noch erklärend und  hilfreich bei Seite und es klang recht logisch, was er mir noch so erzählte und worauf er mich hinwies. Hier übrigens mal ein Hinweis, es soll auch Kernseife helfen, wie man mir aus dem Hause Vauen erklärte ;-)
Während all dessen, kaufte sich nun auch angefixt von all dem, mein Freund Lars, seine erste Pfeife und am kommenden Wochenende, werden wir dann zum ersten Mal gemeinsam über meine Naschkiste herfallen.

Zusammenfassend kann ich sagen:
Mir hat es im Pipe House gefallen, trotz aller Befürchtungen das es nicht meine Liga sein könne, hat man mich sehr freundlich und wie ich finde auch Kompetent behandelt bzw. beraten. Ich war nicht das letzte Mal dort, auch und gerade durch die Erfahrungen mit der Mitarbeiterin und dem Chef selber.

Die Firma Vauen hat sich auch sehr ins Zeug geworfen uns bei unseren Wünschen zu helfen, Die Beratung und die Informationen waren sehr hilfreich. Teilweise kümmerten sich 4 Leute um uns und alle waren zu Gesprächen bereit.
Insgesamt hatte ich den Eindruck dass man sich freut zwei neue Kunden bzw. Pfeifenraucher gewonnen zu haben. Klar welcher Geschäftsinhaber würde das nicht.
Von der sehr exklusiven Geschäftsausstattung und dem Warenangebot, das ja noch weit über Pfeifen, Zigarren und Tabake hinaus geht, sollte man sich nicht schrecken lassen. Auch dort arbeiten nur Menschen und die sind freundlich und nicht abweisend.
Von mir dafür beiden Daumen hoch, wir sehen uns wieder.

Nachtrag:
Als wir im Café saßen und ich so am schwärmen war und immer wieder an den Tabakproben roch und sie Lars hinhielt, kam ein anderer Gast an unseren Tisch. Er fragte mich dann, mit sehr starkem französischen Akzent, ob es denn hier in Koblenz ein gutes Geschäft für Tabake bzw. Pfeifentabake geben würde. Ich verriet ihm wo er hin müsse und ließ in auch an den Proben riechen und zeigte ihm stolz meinen Neuerwerb. Wie ich später erfuhr war er auch tatsächlich dort. Also liebe Menschen vom Pipe-House beim nächsten Mal reden wir über den Preis ;-) Ne, es war schön zu sehen wie man als Pfeifenraucher sofort ins Gespräch mit anderen Liebhaber dieses Genusswerkes kommt.

Berichte über die Tabake und über die Pfeife folgen...

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Wie wurde ich Pfeifenraucher....Der Anfang



Ich habe mir ne Pfeife angezündet und schon war ich süchtig!

Nein, so war es natürlich nicht, wir reden ja nicht über Crack, Crystal Meth, oder andere HARTE Drogen.

Irgendwann, so vor ca. 15 Jahren bekam ich mal ne alte gebrauchte Pfeife. Mir ist heute völlig schleierhaft von wem ich die bekam. Jedenfalls hatte ich eine als wir vor 13 Jahren mit dem Mittelalter-Hobby anfingen. Damals war es noch eine Phantasie/Mittelaltergruppe mit wenig Hang zur Authentischen Darstellung, dafür aber mit viel Atmosphäre.
So kam es, evtl. auch angefixt von HdR, deren Bücher mein Bruder mit aller Inbrunst und Hingabe verschlang, dass wir beiden nach Lesepfeifen suchten. Die fand ich dann in der Bucht für 15 € je Stück. Was wussten wir den schon, wir wollten ja nur am Feuer sitzen und Kraut rauchen. Im Tabakladen empfahl man uns einen Flaketabak und zwar Stanwell "The Rose and the Crown". Der roch gut und wir nahmen ihn mit und stopften ihn in unsere Pfeifen, saßen damit in der Hütte oder am Feuer und genossen es.
Das machten wir so zweimal im Jahr, nämlich immer an unseren Feiern und selten mal zwischendurch.
So ging dass, Jahr für Jahr. Bis dann diese erste Gruppe sich auflöste und auch der Tod meines Bruders,
mir da einiges vergällte.

Vor ein paar Wochen nun, fuhren wir nach Österreich auf eine Almhütte. Eine Woche Urlaub fern der Zivilisation. Meine Pfeife hatte ich mir mitgenommen, nachdem mein Schatz mich fragte ob ich sie mitnehmen würde. An dieser Stelle möchte ich mal betonen, dass sie mich Bei diesem Hobby unterstützt und es toll findet auch wenn ich es manchmal übertreibe.
So kam es, dass ich als Gelegenheitsraucher schon morgens mit der Pfeife vor der Hütte saß und einfach entspannte, kein Stress kein gar nix. Und ich merkte wie sehr es mit half, mich auf so Kleinigkeiten zu konzentrieren und dafür allen Stress zu vergessen.
Für mich war die Pfeife ein Hilfsmittel, eine Art Meditationshilfe. Diese Ruhe, das Entspannende einfach mal ne Stunde nichts anderes als sich auf´s Schmauchen zu konzentrieren. Ich hatte viel Zeit über dass nach zu denken, was ich da mit der Pfeife machte. Nach zwei, drei Tagen klappte es ganz gut, das Stopfen, das Entzünden und auch die Pfeife einigermaßen kühl zu rauchen. Schnell war klar, dass ich früher einfach viel zu schnell und zu kräftig gezogen habe und es erklärte sich dann auch warum der Tabak so natürlich auch  auf der Zunge brannte.

Irgendwie hat mich das angestachelt mehr darüber zu erfahren. Bei Youtube fand ich dann eine Community, die sich recht gut und interessant mit dem Thema beschäftigt. Nie hab ich soviel Zeit mit Video schauen verbracht. Schnell war dann auch ein Kontakt zu einem erfahrenen Pfeifenraucher aus der Nähe gemacht.

Meine Motivation jetzt schon darüber zu schreiben ist recht einfach, es wird meine persönliche Dokumentation über meinen Wertegang als Pfeifenraucher. Darüber hinaus wollte ich als Anfänger eben auchaus meiner Sicht heraus schreiben und nicht erst später rückblickend für die "Anfänger".